Social update

An diesem noch andauernden Wochenende habe ich mir etwas mehr Zeit zum Lesen genommen. Neben dem Stoff auf dem Schreibtisch las ich somit auch in einem Roman weiter. Es ist immer noch Ken Folletts „Die Säulen der Erde“, welches ich zu Beginn des letzten Monats angefangen hatte, und ich werde wohl noch einige Tage oder gar wenige Wochen benötigen, um es erleichtert zu beenden. Folglich schreibe ich keinen Beitrag über Gelesenes, sondern einen kurzen Bericht über Entwicklungen, die bestenfalls zum Lesen anspornen sollen.  Weiterlesen „Social update“

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Gelesen: „Kleine Geschichte Afghanistans“ von Conrad Schetter

Während ich in der vergangenen Arbeitswoche ein Buch innerhalb von drei Tagen beenden musste, um mich in ein bestimmtes Thema einzulesen, habe ich mir überlegt, dass ich zwischendurch auch mal das ein oder andere Buch vorstellen werde, welches mir bei Vorbereitungen für Seminare oder Haus-/Forschungsarbeiten über den Weg läuft. Der Anspruch wird aber sein, dass ich diese Bücher vom Anfang bis zum Ende gelesen haben muss, denn oftmals ist es so, dass nur ein bestimmtes Kapitel zu einem bestimmten Thema von Interesse ist, was gerne nur 5-10 % eines Buches ausmachen kann. Diese angelesenen Bücher bleiben außen vor, aber ich denke, dass es auch nicht alle fertig gelesenen Bücher in den Blog schaffen. Übrigens werden dies hauptsächlich Bücher aus der Geschichts- und Politikwissenschaft sein.

getimageConrad Schetter

Kleine Geschichte Afghanistans

Verlag: C.H.Beck

ISBN: 978-3-406-61644-0

Bei dem Buch, welches ich schnellstmöglich hinter mich bringen musste, handelt es sich um die „Kleine Geschichte Afghanistans“ von Conrad Schetter aus dem Jahr 2007 (2. Auflage). Inzwischen gibt es eine spätere 3. aktualisierte Auflage, da sich aber in dem Bereich von Auflage zu Auflage einiges ändern kann, beziehe ich mich explizit auf die von mir gelesene Version. Das Buch ist eines unter vielen aus der Beckschen-Reihe des Verlags C.H.Beck. Diese Bücher, von denen ich einige in meiner kleinen Bibliothek habe, eignen sich besonders gut als Einführungen in ein bestimmtes Thema aus vielen Bereichen, nicht nur der Geschichts- und Politikwissenschaft. Es sind allesamt relativ kurze Werke (um 150 Seiten), gut strukturiert und es wird von einem Fachexperten ein komprimierter Überblick geboten, welcher den aktuellen wissenschaftlichen Konsens zum Thema widerspiegeln soll. Auf das Wesentliche reduziert, ist die Zielgruppe diese Bücher breit gefächert. Weiterlesen „Gelesen: „Kleine Geschichte Afghanistans“ von Conrad Schetter“

Unter Profis

Ich war etwas länger am überlegen – etwa 5 Minuten, ob ich euch/Sie – oder wen auch immer – in einem kurzen Beitrag auf die dezenten Veränderungen auf meinem Blog aufmerksam mache oder nicht. Ich denke, dass die meisten meiner wenigen Leser die Beiträge über den WordPress-Reader konsumieren und entsprechend meiner Seite keinen Besuch abstatten. Dennoch vermute ich, dass sich auch wenige direkt auf meinen Blog verirren, beispielsweise über mein Twitterprofil. Während an diesem frühen Morgen das Wasser für den Kaffee kochte, habe ich mich schließlich entschieden, diesen unnützen Beitrag zu schreiben, um beide Seiten, die WordPress-Reader-Leser und die Blog-Leser, auf etwas aufmerksam zu machen, das wohl über das Sein oder Nichtsein in der Buchblog-Szene entscheidet.  Weiterlesen „Unter Profis“

Langsamer Fortschritt

Da habe ich mir vorgenommen, eines der umfangreichsten Bücher, die ich jemals in den Händen hielt, zu lesen, und komme aber seit fast zwei Wochen nur in Kleinstschritten voran. Da mal 10 Seiten, vor dem Schlafen vielleicht 15, aber den Tag darauf wiederum keine einzige. Wenn es so weiter geht, dann werde ich für die ca. 1200 Seiten von Ken Folletts „Die Säulen der Erde“ Monate brauchen. Immerhin habe ich 234 Seiten in 12 Tagen gelesen, was einen Durchschnitt von 19,5 Seiten am Tag macht. Ausgehend davon bräuchte ich noch aufgerundet 49,5 Tage, um das Buch zu beenden. Weiterlesen „Langsamer Fortschritt“

Gelesen: „Oneyun“ von Allan J. Stark

Wenn ein geteilter Gott für eine Gruppe von Menschen die Segnung bedeutet, während er für eine andere Gruppe der Fluch ist, wäre dann die Schlussfolgerung dessen, dass die letztere Gruppe versuchen sollte, die Erlösung zu suchen, und darauf hoffen sollte, dass die andere Gruppe verflucht werde? Oder soll es bei alten Verhältnissen bleiben? Diejenigen, denen es schlecht geht, verbleiben in ihrem Leid, während diejenigen, denen es gut geht, sich um das Leid anderer nicht kümmern. Sollte nicht von denen, die es besser haben, ein Ausgleich gesucht werden, bevor die erste Frage ihre Antwort findet?

OneyunAllan J. Stark

Oneyun

Verlag: Papierverzierer

Diese Fragen, die sich nur vorgeschoben um Gott und Religion drehen und einen weltlichen realen Bezug haben, gingen mir durch den Kopf, als ich die dystopische Kurzgeschichte „Oneyun“ von Allan J. Stark aus dem Verlag Papierverzierer las. Es ist erneut ein E-Book gewesen. Nicht, dass ich die Form der digitalisierten Darstellung von Büchern bevorzuge. Zumal die Papierform täglich durch meine Finger wandert. Dennoch ist es nicht verwerflich, den Reader oder das Tablet in die Hand zu nehmen. Auch, weil es viele Werke der Kleinen der Branche nicht in der gedruckten Form gibt. Weiterlesen „Gelesen: „Oneyun“ von Allan J. Stark“

Gelesen: „Doch der Sarg ist leer“ von Wolf G. Rahn

Auf der Suche nach einem Buch für zwischendurch bin ich bei der E-Book-Sammlung hängengeblieben. Es sollte etwas sein, was mich häppchenweise zwischen Arbeit und Schreibtischarbeit unterhält. Allzu lang sollte es nicht sein und zumindest der ersten Wahrnehmung nach musste es keiner gehobenen Literatur entsprechen, die bei mir oftmals viel Zeit beim Überdenken des Gelesenen raubt. Kurz und einfach, das waren die Auswahlkriterien.

DerSargWolf G. Rahn

Doch der Sarg ist leer – N.Y.D. – New York Detectives

Verlag: BookRix

ISBN: 978-3-7438-0552-1

Es ist „Doch der Sarg ist leer – N.Y.D. -New York Detectives“ von Wolf G. Rahn geworden. Dem Umfang von 116 Taschenbuchseiten entsprechend erfüllte es das erste Kriterium. Aber auch der Info-/Klappentext als auch die ersten gelesenen Seiten versprachen eine geringe Komplexität, weshalb auch das zweite Kriterium erfüllt zu sein schien. Es handelt sich bei dem E-Book um eines aus dem Selfpublisherbereich, was aber nicht per se mindere Qualität bedeutet – welche übrigens auch im kommerziellen Verlagswesen zu finden ist. Von Selfpublishern habe ich bereits einiges gelesen. Dabei gab es sowohl Lichtblicke als auch Enttäuschungen. Wo reiht sich dieses Buch ein? Weiterlesen „Gelesen: „Doch der Sarg ist leer“ von Wolf G. Rahn“

Gelesen: „Metro 2035“ von Dmitry Glukhovsky

Das Cover des Buches ließ vermuten, dass es sich wieder um eine Geschichte handelt, die nicht unbedingt von Liebesroman-Fans gelesen werden dürfte. Schlicht, einfach, aber dieses aggressive, blutige Rot… mit Ecken und Kanten. Das ist etwas nach meinem Geschmack. Ja, meine Damen und Herren, ich war mal wieder im Metro2033-Universum unterwegs. Ich war mal wieder im Untergrund Moskaus.

Metro 2035 von Dmitry Glukhovsky

Dmitry Glukhovsky

Metro 2035

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-31555-6

Gelesen hatte ich dieses Mal den dritten Teil von Dmitry Glukhovsky, auf dessen Werken das Metro2033-Universum basiert. Nach Metro 2033 und Metro 2034 ist es folglich Metro 2035 geworden. Es ist quasi der momentane Abschluss der Originalreihe, welche in der Moskauer Metro spielt. Zwar reihen sich noch weitere Autoren in das Metro2033-Universum ein, deren Geschichten spielen aber teils an anderen Orten, dennoch bedienen sich diese des von Glukhovsky erarbeiteten Settings einer neuen Zivilisation im Untergrund nach einem Nuklearkrieg.  Weiterlesen „Gelesen: „Metro 2035“ von Dmitry Glukhovsky“

Verteidigung

Was willst du mit so vielen Büchern? Wie viele hast du eigentlich? Wieso? Warum? Wozu? Kannst du dich nicht wie normale Menschen für Filme/Fernsehen, Fußball oder Autos interessieren? Du bist ja wie dein Großvater!

So oder so ähnlich, jedenfalls habe ich schon einiges aus Teilen meines Bekannten- und Verwandtenkreises bezüglich meiner Bücher gehört. Dabei gab es nicht nur negative Reaktionen, diese aber erfordern eher eine Gegenreaktion, als Bestätigendes, was simpel mit einem lächelnden Abnicken beantwortet werden kann. Wie verhält es sich aber mit den Vorwürfen? Hat man eigentlich immer eine verteidigende Antwort parat? Will man sich eigentlich verteidigen? Eigentlich scheint es selbstverständlich für alle Lesenden zu sein, dass Bücher keine Verteidigung brauchen. Sie sprechen für sich…  Weiterlesen „Verteidigung“

Gelesen: „Das Manuskript“ von Chris Pavone

Es war mal wieder ein Thriller. Zudem war es erneut ein Buch jenseits der aktuell gehypten. Eine Wühlkiste in einem Supermarkt brachte mich zum Stehen und ich entdeckte dieses Buch. Das Cover angeschaut… ansprechend. Klappentext gelesen… interessant. Erste Seite aufgeschlagen… gekauft. Eine von Werbung unbeeinflusste spontane Entscheidung. Hat sich der Kauf aber gelohnt?

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Das Manuskript

Verlag: Piper

ISBN: 978-3-492-30819-9

Bei dem Thriller „Das Manuskript“ aus dem Jahr 2014 handelt es sich nach dem Debüt „Die Frau, die niemand kannte“, welches in den USA positiv überraschte, um den zweiten Roman des in New York lebenden Chris Pavone. Ich hoffte, mit diesem Buch meinen Durst nach einem guten Thriller zu stillen, wenn ich auch zuvor nichts von dem Autor gehört hatte. Es muss aber nicht immer ein großer oder zumindest national bekannter Schreiberling sein, um meine Aufmerksamkeit zu erhalten. Vielmehr ist es das Unbekannte, was mich zu einem Griff ins Bücherregal anregt. Weiterlesen „Gelesen: „Das Manuskript“ von Chris Pavone“

Ein Tag ohne Bücher

Manchmal frage ich mich tatsächlich, wie es denn wäre, wenn ich nicht zu den Menschen gehörte, die gerne lesen. Natürlich vorausgesetzt, dass die Fähigkeit des Lesens gegeben ist. Vielen Menschen ist diese aus jeglichen Gründen verwehrt, unabhängig davon, ob diese Menschen sich in der sogenannten Dritten Welt befinden oder im reichen Westen. Schlimmer, als Menschen, die aus strukturellen Gründen nicht lesen können, finde ich jedoch Menschen, die es können, aber nicht wollen. Während die ersteren oftmals nicht die Möglichkeit hatten, es zu erlernen – pauschal Dritte Welt, verweigern sich Zweitere davor und lassen sich von zumeist visuellen Massenmedien einlullen – pauschal Reicher Westen. Sich in diese Menschen hineinzuversetzen, fällt mir durchaus nicht leicht. Auch ich schaue mal einen Film, eine Serie oder ein Anime, aber ein Leben ohne Bücher ist für mich nicht vorstellbar. Weiterlesen „Ein Tag ohne Bücher“